Ich denke – ich blogge…

Geschrieben am 26. Juni 2011 von Sebastian Staendecke
Themenbereich: Impulse zum lesen, Kommunikation allg., Social Media

Ich habe länger überlegt – nun starte ich damit: ich blogge. Nicht, dass es mein erstes mal wäre – nein so gar nicht. Seit Jahren bin ich mit 0817.de mit einem Blog für die Themen Berg- und Kletterfotografie sowie den beiden Disziplinen die darin vereint sind unterwegs. Davor gab es schon andere Projekte und auch beruflich gestalte ich bis heute das Basislager der Bergfreunde mit.

Bloggen: Wortdenken

Bloggen: Wortdenken

Aber das erste mal blogge ich auch quasi über meine formale und berufliche Profession. Diese jedoch ist gar nicht so einfach zu packen – in ihrem Zentrum jedoch steht die Kommunikation. Denn diese findet sich in allen meinen Tätigkeiten immer wieder als zentraler Erfolgsfaktor:

  • Als “Leiter Marketing & Kommunikation” der Bergfreunde GmbH überlege ich mir tagtäglich auf operativer wie strategischer Basis, wie richtig erfolgsorientiert kommuniziert werden sollte.
  • Als Teamleiter (Abteilungsleiter) ist es meine Aufgabe meine junge Truppe zu dirigieren und weiterzuentwickeln – das geht nur über Kommunikation.
  • In meinen Seminaren zu verschiedenen Themen (übrigens mehrheitlich wieder im Themenfeld “Kommunikation”) muss ich Informationen von mir hin zu den Teilnehmern transportieren – das nennt man dann auch gerne Kommunikation.
  • So ich ab und an berate wie einer meiner Klienten mit diesem oder jenen Sachverhalt umgehen soll, sind mein Handwerkszeug vier Dinge: (theoretisches) Fachwissen, praktische Expertise, Impulsgebermentalität und Kommunikationsfähigkeit.
  • Last not least: privat bin ich verbandelt mit einer Person, die Kommunikation als essentiell erachtet – und meine stets weiterentwickeln kann und will.

Wie man sieht: es trifft sich gut, dass die Kommunikation mit ihren Unterkapiteln und -kapitelchen eines meiner Lieblingsthemen ist. In gewisser Weise eine Leidenschaft – etwas das durchaus auch Leiden schafft. Doch gleich zu Beginn möchte ich mein Credo dazu präsentieren:

Man ist nicht nur für das verantwortlich, was man sagt – sondern auch für das was verstanden wird.

Was ist zu erwarten?

Es gibt noch keinen Redaktionsplan und auch ein Businessplan ist keiner geschrieben. Da dieser Blog sich nicht finanzieren oder gar meinen Lebensunterhalt finanzieren muss, habe ich gewisse Freiheiten. Zum einen muss ich nicht ständig bloggen – das geht rein zeitlich ohnehin nicht. Zum anderen muss ich mich nicht auf Themen beschränken, die sich “bezahlt” machen. Ich muss also über diesen Blog nichts verkaufen (weder vorgestellte Bücher oder andere Waren, noch mich selbst) und damit ständig etwas testen, empfehlen oder ähnliches…

Ich kann es mir erlauben auch einfach mal nur Impulse zu geben und Fragen aufzuwerfen. Ich darf Nebensächlichkeit endlos aufblasen und sie dann auch einfach wieder platzen lassen. Gerne dürfen auch die Leser meine Idee, Vorschläge oder sonstige Blasen durch schlaue Kommentare und Gegenargumente wie eine Seifenblase zerplatzen lassen. Ich würde mich sogar ausdrücklich dafür bedanken!

Inhalte des Blogs

Ich gehe davon aus, dass sich die folgenden Inhalte auf diesem Blog finden werden:

  • Vorstellung und Kritik von Büchern, die ich gelesen habe
  • Beispiele aus der Welt der Kommunikation, die ich erwähnenswert finde (und zeitlich unterbringe)
  • Gedanken, Thesen und Ideen die mir warum auch immer gekommen sind
  • Hintergrund- und Basis-Informationen für die Teilnehmer meiner Seminare und Workshops aber auch aller Menschen dort draußen, die es interessiert
  • der ein oder andere kommentierte “Schank aus meinem Leben” an dem mit etwas bewusst geworden ist
  • Eindrücke von Seminaren und Weiterbildungen, die ich selbst besucht habe
  • der ein oder andere kommentierte Hinweis auf Artikeln in anderen Blogs

Wie zu sehen ist, starte ich ein Experiment. Über den Beweggrund “Ich blogge, also denke ich…” werde ich in Kürze noch etwas schreiben. Ich freue mich aber schon jetzt über alle, die mein Experiment mit begleiten – sei es als Leser, Kommentator oder Widersacher…

Bild: Marko Greitschus / pixelio.de

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