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	<title>MODERN PROPS</title>
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	<description>Impulse und Kommunikation: Blog</description>
	<lastBuildDate>Sat, 17 Nov 2012 15:28:01 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Jing &#8211; Softwaretipp für Screenshots &amp; mehr</title>
		<link>http://www.modern-props.de/blog/2012/jing-softwaretipp-screenshots/</link>
		<comments>http://www.modern-props.de/blog/2012/jing-softwaretipp-screenshots/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 17 Nov 2012 15:28:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>staendecke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Software und Hardware]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer glaubt ein Jing könnte immer nur mit dem Jang perfekt sein, der wird von Techsmith eines besseren belehrt. Die Softwareschmiede nämlich stellt mit &#8220;Jing&#8221; ein kostenloses Softwaretool bereit, dass mir seit langer Zeit gute Dienste erweist. Immer wenn ich einen Screenshot (Bildschirmfoto) machen will, evtl. einen Kommentar anfügen möchte oder schnell einen Screencast (Video [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_783" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a rel="attachment wp-att-783" href="http://www.modern-props.de/blog/2012/jing-softwaretipp-screenshots/jing/"><img class="size-thumbnail wp-image-783" title="Jing" src="http://www.modern-props.de/blog/wp-content/uploads/2012/11/jing-150x150.png" alt="Jing" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Jing</p></div>
<p>Wer glaubt ein Jing könnte immer nur mit dem Jang perfekt sein, der wird von <a title="Techsmith" href="http://www.techsmith.de/" target="_blank">Techsmith</a> eines besseren belehrt. Die Softwareschmiede nämlich stellt mit <strong><a title="Jing" href="http://www.techsmith.de/jing.html" target="_blank">&#8220;Jing&#8221;</a> </strong>ein kostenloses Softwaretool bereit, dass mir seit langer Zeit gute Dienste erweist.</p>
<p>Immer wenn ich einen <strong>Screenshot</strong> (Bildschirmfoto) machen will, evtl. einen <strong>Kommentar</strong> anfügen möchte oder schnell einen <strong>Screencast</strong> (Video von Bildschirmaktivitäten) brauche&#8230;Jing ist das Mittel meiner Wahl. Grund genug, das Programm als ersten Software-Tipp vorzustellen.</p>
<p><span id="more-781"></span></p>
<h3>Jing: Screenshots aus der Ecke geschossen</h3>
<div id="attachment_782" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a rel="attachment wp-att-782" href="http://www.modern-props.de/blog/2012/jing-softwaretipp-screenshots/jing-auswahl/"><img class="size-thumbnail wp-image-782" title="Bereich auswählen mit Jing" src="http://www.modern-props.de/blog/wp-content/uploads/2012/11/jing-auswahl-150x150.png" alt="Bereich auswählen mit Jing" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Bereich auswählen mit Jing</p></div>
<p>Nach dem ersten Start (evtl. das Programm direkt in den Autostart legen) lauert Jing in der rechten <strong>Bildschirmecke</strong>. Fährt man über die &#8220;gelbe Sonne&#8221;, erhält man <strong>schnellen Zugriff</strong> auf das Screencapture-Tool. Mit nur einem Klick kann man den gewünschten <strong>Bereich manuell auswählen</strong>, ein <strong>Fenster</strong> markieren oder auch den <strong>ganzen Bildschirm</strong> markieren.</p>
<p>An dieser Stelle kann man dann auch auswählen, ob man ein <strong>Bild</strong> des markierten Bereichs möchte <strong>oder</strong> ein <strong>Video</strong> aufnehmen möchte. Wer ein Video aufzeichnen möchte, kann dies zeitliche zwar nicht unbegrenzt, i.d.R. aber ausreichend für eine kurze Erklärung. Schaltet man das Micro ein, kann man die Bewegungen auf dem Monitor auch einfach noch kommentieren. Die Videos können gespeichert und weitergegeben werden &#8211; eine gute Methode um schnell praktikable Anleitungen für Software oder ähnlicher zu erstellen.</p>
<h3>Screenshots kommentieren und bearbeiten</h3>
<div id="attachment_794" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a rel="attachment wp-att-794" href="http://www.modern-props.de/blog/2012/jing-softwaretipp-screenshots/jing-bearbeitung/"><img class="size-thumbnail wp-image-794" title="Grafik bearbeiten in Jing" src="http://www.modern-props.de/blog/wp-content/uploads/2012/11/jing-bearbeitung-150x150.jpg" alt="Grafik bearbeiten in Jing" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Grafik bearbeiten in Jing</p></div>
<p>Im Arbeitsalltag habe ich insbesondere eine Funktion von Jing lieben gelernt. Erstellt man einen Screenshot, ist es unglaublich einfach diesen <strong>mit Kommentaren zu versehen</strong>. Dazu gibt es nicht nur ein <strong>Textwerkzeug</strong>, sondern auch noch einen &#8220;<strong>Textmarker</strong>&#8221; mit dem beliebige Bereiche hervorgehoben werden können (in der Beispielgrafik rechts grün). Außerdem gibt es <strong>Pfeile</strong> (in der Grafik rechts rot) und auch rechteckige <strong>Rahmen</strong>, die man verwenden kann um Bereiche zu umranden (in meinem Beispiel violett).</p>
<p>Diese Tools für Anmerkungen sind allesamt keine Raketenwissenschaft, jedoch machen sie simpel was sie sollen. Binnen Sekunden kann man etwas markieren und kommentieren. Häufig verwende ich dies um in Entwürfen oder Software-Oberflächen ohne großen Aufwand meine Anmerkungen zu platzieren. Super auch, weil man nicht lange beschreiben muss, welchen Abschnitt man meint&#8230;einfach Pfeil drauf und drei Worte reichen i.d.R. aus. Oder den Tippfehler einfach farblich hervorheben und die Korrektur darüber tippen. So einfach&#8230;</p>
<h3>Schnelle Weitergabe von Screenshots &#8211; Jing machts möglich</h3>
<p>Für den Arbeitsfluss außerdem überaus hilfreich ist außerdem, dass die so erstellten Grafiken <strong>schnell weiterverarbeitet und geteilt</strong> werden können. Dazu bietet Jing drei Möglichkeiten:</p>
<ol>
<li>Die Grafik kann als Grafik <strong>auf der Festplatte des Rechners gespeichert</strong> werden. Von dort aus kann man diese dann wie gewohnt wieder aufrufen und weiterverarbeiten.</li>
<li>Mit einem Klick kann man das Bild alternativ <strong>in die Zwischenablage kopieren</strong> und in geeigneten Programmen über den &#8220;Einfügen&#8221; Befehl wieder ausspucken lassen. Ich verwende dies oft, um es direkt in eine E-Mail einzufügen.</li>
<li>Außerdem gibt es die Möglichkeit die Grafik oder das Video direkt<strong> ins Internet zu laden</strong>, z.B. hin zu YouTube oder Screencast.com. Natürlich bekommt man dann auch gleich die URL weitergegeben.</li>
</ol>
<p>Außerdem werden alle erstellen Bilder in der Jing-internen <strong>Bibliothek</strong> abgelegt und können von dort aus jederzeit wieder aufgerufen werden.</p>
<h3>Fazit: Jing ist ein kostenloser Helfer für den Alltag</h3>
<p>Jing wurde für mich wie eingangs erwähnt einen <strong>täglicher Helfer im Arbeitsalltag</strong>. Ob kurze Anmerkungen zum Newsletter-Entwurf  oder  schnelle Doku von Fehlern in Websiten oder Software &#8211; so einfach wie mit <a title="Jing-Homepage" href="http://www.techsmith.de/jing.html" target="_blank">Jing</a> habe ich dies noch nie erledigt. Im Funktionsumfang auf genau das reduziert was man braucht, übertrumpft es gar die Onboard-Möglichkeiten eines Mac.</p>
<p>Die Hilfe ist so groß, dass ich bereit wäre dafür ein paar Euros zu investieren. Muss ich aber gar nicht, denn <strong>Jing ist kostenlos</strong> und <a title="Jing herunterladen" href="http://www.techsmith.de/download-jing.asp" target="_blank">kann für Mac und Windows heruntergeladen</a> werden. Die Funktionen der kostenpflichtigen <strong>Pro-Version</strong> werden nur wenige User brauchen. Und mehr noch: alle Einsteiger erhalten kostenlos eine ganze Reihe <a title="Tutorials für Jing" href="http://www.techsmith.com/tutorial-jing.html?__utma=179201851.1117821879.1353162959.1353162959.1353165357.2&amp;__utmb=179201851.10.10.1353165357&amp;__utmc=179201851&amp;__utmx=-&amp;__utmz=179201851.1353162959.1.1.utmcsr=(direct)|utmccn=(direct)|utmcmd=(none)&amp;__utmv=-&amp;__utmk=172979043" target="_blank">englischsprachiger <strong>Tutorials</strong></a> für die richtige Anwendung.</p>
<div style="clear:both"></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Machtvolle Bilder</title>
		<link>http://www.modern-props.de/blog/2012/machtvolle-bilder/</link>
		<comments>http://www.modern-props.de/blog/2012/machtvolle-bilder/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 01 Nov 2012 10:56:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>staendecke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Impulse zum lesen]]></category>
		<category><![CDATA[Presse und Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf Sueddeutsche.de bin ich auf eine Bilderserie mit dem Titel &#8220;Nur Trottel tragen Regenschirme&#8221; gestoßen. Diese ist nicht nur ein gelungenes Beispiel für eine effektive Überschrift. Sie ist außerdem auch eine gelungene Zusammenstellung von sieben Bildern, die zeigen&#8230; &#8230;wie symbolträchtig Bilder eingesetzt werden können. &#8230;auf welche &#8220;Kleinigkeiten&#8221; es dabei ankommen kann. &#8230;wie Bilder im (amerikanischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf Sueddeutsche.de bin ich auf eine <strong>Bilderserie</strong> mit dem Titel <a title="Bildershow auf Spiegel Online aufrufen" href="http://www.sueddeutsche.de/politik/obama-und-der-wahlkampf-im-regen-nur-trottel-tragen-regenschirme-1.1510165" target="_blank">&#8220;Nur Trottel tragen Regenschirme&#8221;</a> gestoßen. Diese ist nicht nur ein gelungenes Beispiel für eine <strong>effektive Überschrift</strong>.</p>
<p>Sie ist außerdem auch eine gelungene Zusammenstellung von sieben Bildern, die zeigen&#8230;</p>
<ul>
<li>&#8230;wie symbolträchtig Bilder eingesetzt werden können.</li>
<li>&#8230;auf welche &#8220;Kleinigkeiten&#8221; es dabei ankommen kann.</li>
<li>&#8230;wie Bilder im (amerikanischen und deutschen) Wahlkampf bewusst eingesetzt werden.</li>
</ul>
<p>Einige der Beispiele: Barak Obama würde gerade in Zeiten in denen Sturmwetter die USA vereinnahmen nie den Regenschirm auspacken und stattdessen immer erhobenen Hauptes durch den Regen laufen. Das hat auch schon <a title="Schröders Beispielbild" href="http://www.sueddeutsche.de/politik/obama-und-der-wahlkampf-im-regen-nur-trottel-tragen-regenschirme-1.1510165-4" target="_blank">Gerhard Schröder gemacht</a> &#8211; in nicht ganz staatsmännischen Gummistiefeln. Für Herrn Romney übrigens gibt es kein Hochwasser in das er sich werbewirksam stellen kann&#8230;er muss das Sakko weglassen um &#8220;hemdsärmliger&#8221; zu erscheinen.</p>
<p>Ach so, und wer in die Bilderfolge reinklickt, der erfährt auch, wie die Überschrift begründet ist&#8230;der Fussball ist schuld.</p>
<div style="clear:both"></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Vorträge &amp; Slides vom Conversion Summit 2012</title>
		<link>http://www.modern-props.de/blog/2012/vortrage-slides-vom-conversion-summit-2012/</link>
		<comments>http://www.modern-props.de/blog/2012/vortrage-slides-vom-conversion-summit-2012/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 11 Sep 2012 17:18:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>staendecke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Seminarunterlagen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.modern-props.de/blog/?p=727</guid>
		<description><![CDATA[Der dritte Conversion Summit ist vorbei. Unter der Federführung der CRO-Agentur WebArts fanden sich über 300 Profis und Interessierte zum Thema &#8220;Conversion Optimierung&#8221; in Frankfurt ein. Die Referenten stellen nach und nach alle Vorträge online. Und ich dachte mir: wenn ich die schon mühsam zusammentrage, dann kann ich doch auch gleich eine Liste aller online [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_750" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a rel="attachment wp-att-750" href="http://www.modern-props.de/blog/2012/vortrage-slides-vom-conversion-summit-2012/conversion-summit-2012/"><img class="size-thumbnail wp-image-750" title="Conversion SUMMIT 2012" src="http://www.modern-props.de/blog/wp-content/uploads/2012/09/conversion-summit-2012-150x150.jpg" alt="Conversion SUMMIT 2012" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Conversion SUMMIT 2012</p></div>
<p>Der dritte Conversion Summit ist vorbei. Unter der Federführung der CRO-Agentur WebArts fanden sich über 300 Profis und Interessierte zum Thema &#8220;Conversion Optimierung&#8221; in Frankfurt ein.</p>
<p>Die Referenten stellen nach und nach alle Vorträge online. Und ich dachte mir: wenn ich die schon mühsam zusammentrage, dann kann ich doch auch gleich eine Liste aller online verfügbaren Foliensätze aufbauen. Noch ist sie nicht vollständig &#8211; wer weitere Beiträge kennt ist aufgerufen diese zu melden (z.B. in den Kommentaren):</p>
<p><span id="more-727"></span></p>
<h3>1) Eröffnung &amp; Keynote</h3>
<p><strong>Web Analytics 2.0 (Opening Keynote)<br />
</strong>Avinash Kaushik<br />
<span style="color: #808080;"><em>Der gelungene Auftakt von Aviansh ermöglichte in einer Stunde &#8220;High-Performance-Keynote&#8221; im amerikanischen Stil einen Einblick in die Welt der Zahlen und was man aus diesen herauslesen kann. Auf der Bühne war er ein echtes Highlight &#8211; die (bislang nicht verfügbare) Präsentation alleine würde für alle die nicht vor Ort waren vermutlich wenig verwertbare Infos enthalten!</em></span><br />
-&gt; bislang keine Präsentation online</p>
<h3>2) Conversion Optimierung als Prozess / Cases</h3>
<p><strong>CRO und UCD Prozesse im Alltag bei Schwab<br />
</strong>Matthias Eckert (Schwab Versand)<br />
<span style="color: #888888;"><em>Matthias Eckert gab einen Einblick wie man bei Schwab Versand die CRO in den Alltag implementieren versucht.</em></span><br />
-&gt; <a title="Zum Foliensatz" href="https://dl.dropbox.com/u/21312981/CS12.Eckert.v2.pdf" target="_blank">https://dl.dropbox.com/u/21312981/CS12.Eckert.v2.pdf</a></p>
<p><strong>Erprobte Wege für mehr Conversion</strong><br />
Philipp Spethmann (blume 2000 new Media AG)<br />
<span style="color: #888888;"><em>Aus der Praxis &#8211; Für die Praxis. Philipp zeigte den einfachen aber funktionalen Prozess zur fortlaufenden CRO-Optimierung auf, der bei blume 2000 erprobt und implementiert ist. Für alle kleinen und mittelständischen Unternehmen eine Präsentation die man auf jeden Fall mal ansehen sollte!</em></span><br />
-&gt; <a title="Vortrag als PDF" href="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2012/09/Webarts-Spethmann-Download-v03-04Sep2012.pdf" target="_blank">http://www.konversionskraft.de/&#8230;/Webarts-Spethmann-Download-v03-04Sep2012.pdf</a></p>
<p><strong>Optimierungsprozesse im Onlinehandel &#8211; ein Erfahrungsbericht<br />
</strong>Kirstin Tröger und Jan Neutard (beide Zalando GmbH)<br />
<em><span style="color: #888888;">Ich spare mir zu dieser Präsentation jeden Kommentar und suche selbst auch nicht nach den Folien.</span></em><br />
-&gt; bislang keine Präsentation online</p>
<h3>3) Hypothesis &amp; Testing</h3>
<p><strong>Building better Hypotheses with L.I.F.T.<br />
Hot to get the best Conversion Optimization Results</strong><br />
Chris Goward (WiderFunnel)<br />
-&gt; <a title="Slideshare-Foliensatz" href="http://de.slideshare.net/chrisgoward/how-to-get-the-best-conversion-optimization-results" target="_blank">http://de.slideshare.net/chrisgoward/&#8230;</a></p>
<p><strong>Motivational Index</strong><br />
Ole Gregersen (UX Lecturer @ University of Copenhagen)<br />
-&gt; <a title="Foliensatz bei Slideshare" href="http://de.slideshare.net/OleGregersen1/motivational-index" target="_blank">http://de.slideshare.net/OleGregersen1/&#8230;</a></p>
<p><strong>Optimizing the Optimization &#8211; 5 Lessons Learned<br />
</strong>Janco Klijnstra (Traffic 4U)<br />
-&gt; noch keine Präsentation online</p>
<h3>4) Advanced Know how &amp; Case Studys</h3>
<p><strong>Die 5 Todsünden des Testing<br />
</strong>&#8220;Conversiondoc&#8221; Gabriel Beck (explido WebMarketing)<br />
<span style="color: #888888;"><em>Der Conversiondoc zeigte eine Reihe von Fallstricken im Zuge des Testings. Die Präsentation auf der Bühne war sehenswert und informativ &#8211; die Folien vermitteln davon einen guten Eindruck. </em></span><br />
-&gt; <a title="Download gegen NL-Abo" href="http://www.conversiondoktor.de/conversion-optimierung/5-todsuenden-des-testings-download/" target="_blank">http://www.conversiondoktor.de/&#8230;/5-todsuenden-des-testings-download/</a></p>
<p><strong>Conversion – Retouren – Deckungsbeitrag? Welche KPI zählt beim Testing?<br />
</strong>Michael v. Sondern (Nextel GmbH) und Torsten Hubert (WebArts AG) (in Vertretung für Tobias Seitz, Kickz.com)<br />
<em><span style="color: #888888;">Für mich einer der besten Vorträge, der aufzeigte warum die Conversion Rate als KPI nicht der Weisheit letzter Schluss ist. Auch beim Blick in den Foliensatz wird klar, dass Warenkorbgröße, Retourenquote,&#8230; bei der Bewertung einbezogen werden sollten. Leider wird auch deutlich, dass man dafür schlau BI-Tools braucht.</span></em><br />
-&gt; <a title="Folien und Erläuterungen" href="http://www.konversionskraft.de/conversion-optimierung/conversion-deckungsbeitrag-case-study.html" target="_blank">http://www.konversionskraft.de/&#8230;/conversion-deckungsbeitrag-case-study.html</a></p>
<p><strong>Relaunch &amp; Conversion (Case Study)<br />
</strong>Sebastian Staendecke (Bergfreunde.de)<br />
<em><span style="color: #888888;">In meinem eigenen Vortrag befasste ich mich mit unseren Erfahrungen im Zuge des Relaunches. Neben Insights in die Entwicklung der CR stellte ich auch unser Vorgehen und 7 Lessons learned vor.</span></em><br />
-&gt; <a title="Relaunch &amp; Conversion - Mein Beitrag zum Conversion Summit 2012" href="http://www.modern-props.de/blog/2012/redesign-conversion/" target="_blank">http://www.modern-props.de/blog/2012/redesign-conversion/</a></p>
<h3>5) Das Finale</h3>
<p><strong>The Long Tail of Conversion</strong><br />
&#8220;Chief Conversionista&#8221; John Ekman<br />
-&gt; <a title="Vortrag auf Slideshare" href="http://de.slideshare.net/Conversionista/the-long-tail-of-conversion" target="_blank">http://de.slideshare.net/Conversionista/the-long-tail-of-conversion</a></p>
<p><strong>The Wheel of Persuasion (Closing Keynote)<br />
</strong>Ton Wesseling und Bart Schutz (beide Online Dialogue)<br />
<span style="color: #888888;"><em>Ton und Bart spielten auf der Bühne nicht nur Verkaufsszenen aus der Bäckerei nach &#8211; sie zeigten im Zuge dessen auch die typischen Persuasion-Elemente auf. Es kann nicht schaden mal in die Slides zu klicken&#8230;viele Infos bleiben allerdings den Besuchern vor Ort vorbehalten.</em></span><br />
-&gt; <a title="Slides &amp; Likes" href="http://onlinedialogue.nl/evenementen/conversion-summit-2012-links-slides/" target="_blank">http://onlinedialogue.nl/&#8230;/conversion-summit-2012-links-slides/</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<div style="clear:both"></div>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Redesign &amp; Conversion</title>
		<link>http://www.modern-props.de/blog/2012/redesign-conversion/</link>
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		<pubDate>Fri, 07 Sep 2012 11:49:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>staendecke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Online-Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Seminarunterlagen]]></category>

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		<description><![CDATA[Es hat mich gefreut auf dem Conversion Summit in Frankfurt zum Thema &#8220;Redesign &#38; Conversion&#8221; sprechen dürfen. Inhalt meiner nur 20 minütigen Präsentation waren die Erfahrungen, die wir bei Bergfreunde.de im Zuge unseres Redesigns in Sachen Conversion gemacht haben. Themenschwerpunkt: der Prozess aus der Praxis Schwerpunkt war dabei zunächst die methodische Vorgehensweise, mit der wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_606" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a rel="attachment wp-att-606" href="http://www.modern-props.de/blog/2012/redesign-conversion/vortrag-conversion-summit-2012/"><img class="size-thumbnail wp-image-606" title="Relaunch &amp; Conversion" src="http://www.modern-props.de/blog/wp-content/uploads/2012/09/vortrag-conversion-summit-2012-150x150.jpg" alt="Relaunch &amp; Conversion" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Relaunch &amp; Conversion</p></div>
<p>Es hat mich gefreut auf dem <strong><a title="Conversion Summit" href="http://www.conversionsummit.org/" target="_blank">Conversion Summit</a></strong> in Frankfurt zum Thema &#8220;Redesign &amp; Conversion&#8221; sprechen dürfen. Inhalt meiner nur 20 minütigen Präsentation waren die Erfahrungen, die wir bei <a title="Bergfreunde.de" href="http://www.bergfreunde.de" target="_blank">Bergfreunde.de</a> im Zuge unseres Redesigns in Sachen Conversion gemacht haben.</p>
<h3>Themenschwerpunkt: der Prozess aus der Praxis</h3>
<p>Schwerpunkt war dabei zunächst die <strong>methodische Vorgehensweise</strong>, mit der wir die Conversion Rate sichern und im besten Fall sogar steigern wollten. Wie ich in vielen Gesprächen nach der Präsentation erfahren habe, habe ich vor allem mit einer Aussage einigen Shopbetreibern aus der Seele gesprochen: in einem Redesign muss man <strong>unendlich viele Entscheidungen</strong> treffen &#8211; so viele, dass man nicht alle durch A/B-Tests absichern kann, sondern sich auf sein Bauchgefühl verlassen muss.</p>
<p><span id="more-603"></span></p>
<div id="attachment_612" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-612" href="http://www.modern-props.de/blog/2012/redesign-conversion/prozess-relaunch-conversion-2012/"><img class="size-medium wp-image-612 " title="Folie: CRO-konformes Relaunch-Vorgehen" src="http://www.modern-props.de/blog/wp-content/uploads/2012/09/prozess-relaunch-conversion-2012-500x373.jpg" alt="Folie: CRO-konformes Relaunch-Vorgehen" width="300" height="224" /></a><p class="wp-caption-text">Folie: CRO-konformes Relaunch-Vorgehen</p></div>
<p>Dass man dabei ein <strong>fundiertes Bauchgefühl</strong> (z.B. durch CRO-Expertise, methodisch saubere Auseinandersetzung mit der Zielgruppe oder die Orientierung an Best Practice) als Anspruch haben kann steht natürlich außer Frage. Ebenso, dass Testing natürlich in Kombination damit weiterhin überaus Sinn macht.</p>
<h3>Einer der Erfolgsfaktoren: Optimieren nach dem Relaunch</h3>
<p><strong>Methodisch sauberes Testing</strong> als Teil der Optimierung, die sich an den eigentlichen Relaunch anschließen sollte, ist gleich doppelt sinnvoll. In unserem Fall haben wir es erst dadurch geschafft die Conversion Rate (die mit den Redesign zunächst leicht zurückgegangen ist) im Vergleich zum alten Design schrittweise zu steigern.</p>
<h3>Präsentation zum Download</h3>
<p>Die Präsentation möchte ich allen Zuhörern zur Verfügung stellen. Zugegeben können damit nur Leute etwas anfangen, die den Vortrag hörten und damit die Hintergründe kennen. Aus diesem Grund möchte ich die Folien auch für eben jene vorbehalten.</p>
<p>Also: sicher habt Ihr Helden euch das eingängliche WLAN Kennwort vom Summit gemerkt (oder könnt es aus Eurem System auslesen). Genau mit diesem kommt ihr jetzt auch an die Präsentation heran. <a title="Slides vom Conversion Summit 2012" href="http://www.modern-props.de/blog/downloads/slides-vom-conversion-summit-2012/">Here we go!</a></p>
<h3>Es war mir ein Ehre!</h3>
<p>Es war eine Freude vor diesem interessieren und kompetenten Publikum ein paar Worte verlieren zu dürfen. Wer noch Fragen hat oder Erfahrungen austauschen möchte, darf sich gerne hier in den Kommentaren oder per E-Mail melden. Ich freue mich immer über Feedback!</p>
<p>Und soviel Zeit muss sein: Danke an Bergfreunde Matthias für das Bild!</p>
<div style="clear:both"></div>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Martha oder Martha&#8217;s Dad? Egal!</title>
		<link>http://www.modern-props.de/blog/2012/martha-oder-marthas-dad-egal/</link>
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		<pubDate>Sun, 24 Jun 2012 13:01:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>staendecke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Media]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt zwei Varianten: entweder Martha ist eine verdammt gerissene neunjährige. Oder sie hat einen Dad, der weiß wie man über Social Media Veränderungen antreiben kann. Denn egal wer den Blog über das Kantinenessen der Schule gestartet hat&#8230;er war schon heute ein voller Erfolg. Hintergrund: Martha schmeckts nicht Martha ist neun Jahre als und geht, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt zwei Varianten: entweder Martha ist eine verdammt gerissene neunjährige. Oder sie hat einen Dad, der weiß wie man über Social Media Veränderungen antreiben kann. Denn egal wer den Blog über das Kantinenessen der Schule gestartet hat&#8230;er war schon heute ein voller Erfolg.</p>
<h3>Hintergrund: Martha schmeckts nicht</h3>
<p>Martha ist neun Jahre als und geht, so macht man es in dem Alter, jeden Tag in die Schule. Ihre Schule steht im Argyll and Bute Council auf der britischen Insel. Dort bekommt sie auch jeden Mittag etwas zu essen. Allerdings gefällt ihr nicht, was sie dort bekommen hat. Mal waren es nur Miniportionen, dann vollkommen ungesundes oder einfach mit zahlreichen Haaren &#8220;garniert&#8221;. Bäh.</p>
<p><span id="more-594"></span></p>
<h3>Ein Blog der Bilder sprechen lässt</h3>
<div id="attachment_598" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a rel="attachment wp-att-598" href="http://www.modern-props.de/blog/2012/martha-oder-marthas-dad-egal/martha-blog-essen/"><img class="size-thumbnail wp-image-598" title="Mittagessen" src="http://www.modern-props.de/blog/wp-content/uploads/2012/06/martha-blog-essen-150x150.jpg" alt="Mittagessen" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Mittagessen (Quelle: http://neverseconds.blogspot.co.uk/)</p></div>
<p>Das wollte sich Marta nicht länger bieten lassen. Deswegen startete sie <a title="Blog ansehen" href="http://neverseconds.blogspot.co.uk/" target="_blank">einen Blog</a> über das Essen. Jeden Tag lichtete sie ihr Schulessen ab. Die Bilder sagten in der Regel alles und zeigten unmissverständlich, dass ein großer Anteil des Essens eigentlich indiskutabel sein sollte. Die kurzen Kommentare der Neunjährigen dazu machten es für wirklich jeden deutlich.</p>
<h3>Die Evolution einer Nachricht</h3>
<p>Wie so oft nahmen die Dinge ihren Lauf: der Blog wurde auf Facebook und Co weitergetragen, andere Blogs berichteten darüber, lokale Medien greifen es auf und später auch internationale Medien. Der Spiegel hat beispielsweise bereits diverse Artikel veröffentlicht. Die Aufmerksamkeit war als schnell gegeben und der Blog siebenstellige Leserzahlen. Die Schulbehörde machte dann auch noch den Fehler dem Mädchen das fotografieren der Bilder (vorübergehend) zu untersagen &#8211; der <a title="Beschreibung des Streisand Effekt" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Streisand-Effekt" target="_blank">Steisand-Effekt</a> war zumindest in Ansätzen zu erkennen.</p>
<h3>Vater oder Tochter?</h3>
<p>Bei mir im Büro wurde gleich diskutiert, ob eine neunjährige Schülerin wirklich der Initiator einer solchen Sache sein kann. Oder ob vielleicht der Vater dahinter steckt? Vielleicht liegt die Wahrheit auch irgendwo dazwischen: der Vater hat die Tochter angeregt und unterstützt es zu tun (dies tut er in jedem Fall aktuell&#8230;aber das zählt ja auch zu seinen väterlichen Aufgaben).</p>
<p>Fest steht aber: gerissen wären beide. Die Tochter, weil sie mit neun Jahren schon einen Blog startet um auf Missstände hinzuweisen. Wow &#8211; es lebe ihre Medien- und Kommunkationskompetenz. Wäre der Vater der Initiator, wäre auch er gerissen. Denn eines ist für mich klar: die ganze Story war deswegen so erfolgreich, weil eine junge Schülerin (angeblich) das Thema ins Netz getragen hat. Das Interesse von SPIEGEL und Co wäre gering bis nicht existent gewesen, wenn Martas Dad zusammen mit einigen anderen Eltern einen Aufruf an das Amt geschrieben hätte oder sonst etwas&#8230;.</p>
<p>Für uns ist es wieder mal eine Beispiel für die Dynamik von Nachrichten, deren Evolution von Social Media Kanälen hin zu klassischen Massenmedien und das außergewöhnliche, authentische Storys zünden. Und damit kann man dann doch wirklich einige bewegen. Denn der Beobachter konnte nicht nur feststellen, dass das Essen besser wurde &#8211; <a title="Zur Spendensammlung" href="http://www.justgiving.com/neverseconds">via justgiving</a> wurden bereits über 100.000 Pfund für soziale Projekte gesammelt.</p>
<p>PS: Auf einem anderen Blatt steht, ob es den legitim und legal wäre, wenn der Dad der eigentliche Drahtzieher wäre und die Tochter vorschickt.</p>
<div style="clear:both"></div>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Rezension: Praxisleitfaden Projektmanagement</title>
		<link>http://www.modern-props.de/blog/2012/rezension-praxisleitfaden-projektmanagement/</link>
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		<pubDate>Mon, 04 Jun 2012 18:19:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>staendecke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Methoden]]></category>
		<category><![CDATA[Projektmanagement]]></category>

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		<description><![CDATA[Drei Autoren haben im Hanser-Verlag das Buch &#8220;Praxisleitfaden Projektmanagement&#8221; veröffentlicht. Im Untertitel versprechen sie &#8220;Tipps, Tolls und Tricks aus der Praxis für die Praxis&#8221;. Weil ich auf der Suche nach einem Buch über die Grundlagen des Projektmanagement war und mir außerdem der Praxisbezug war, habe ich die 29,90€ investiert. Nach einem halben Tag ist das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_578" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a rel="attachment wp-att-578" href="http://www.modern-props.de/blog/2012/rezension-praxisleitfaden-projektmanagement/leitfaden-projektmanagement-buch/"><img class="size-thumbnail wp-image-578" title="Buchcover" src="http://www.modern-props.de/blog/wp-content/uploads/2012/06/leitfaden-projektmanagement-buch-150x150.jpg" alt="Buchcover" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Buchcover</p></div>
<p>Drei Autoren haben im <a title="Hanser Fachbuch Verlag" href="http://www.hanser-fachbuch.de/" target="_blank">Hanser-Verlag</a> das <a title="Buch bei Amazon" href="https://www.amazon.de/dp/3446421831/ref=as_li_ss_til?tag=tibetur-21&amp;camp=2906&amp;creative=19474&amp;linkCode=as4&amp;creativeASIN=3446421831&amp;adid=1J9RJ98308N565GFFKWC&amp;" target="_blank">Buch &#8220;Praxisleitfaden Projektmanagement&#8221;</a> veröffentlicht. Im Untertitel versprechen sie &#8220;Tipps, Tolls und Tricks aus der Praxis für die Praxis&#8221;. Weil ich auf der Suche nach einem Buch über die Grundlagen des Projektmanagement war und mir außerdem der Praxisbezug war, habe ich die 29,90€ investiert. Nach einem halben Tag ist das Buch gelesen und mein Feedback dazu gibt es in diesem Beitrag.</p>
<p><span id="more-570"></span></p>
<h3>Ein Leitfaden für das Projektmanagement auf rund 100 Seiten&#8230;</h3>
<p>Nur etwa die Hälfte der knapp 200 Seiten sind dem theoretischen Wissensaufbau vorbehalten. In großer Schrift und mit zahlreichen Tabellen, Schaubildern und Info-Kästen sind diese außerdem schnell gefüllt. Dennoch arbeitet er sich, ausgehend von einem eher deplatzierten Vorwort von Franz Beckenbauer durch die folgenden Themen, die er entlang des Projektprozesses gliedert:</p>
<div id="attachment_585" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a rel="attachment wp-att-585" href="http://www.modern-props.de/blog/2012/rezension-praxisleitfaden-projektmanagement/inhalte-praxisleitfaden-projektmanagement/"><img class="size-thumbnail wp-image-585" title="Inhaltsübersicht" src="http://www.modern-props.de/blog/wp-content/uploads/2012/06/inhalte-praxisleitfaden-projektmanagement-150x150.png" alt="Inhaltsübersicht" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Inhaltsübersicht</p></div>
<ol>
<li>Einleitung</li>
<li>Projektdefinition</li>
<li>Projektrollen</li>
<li>Projektvorbereitung</li>
<li>Kickoff des Projektes</li>
<li>Projektplanung</li>
<li>Projektsteuerung</li>
<li>Projektreview (5 Seiten)</li>
<li>Projektdokumentation</li>
<li>Projektabschluss</li>
</ol>
<p>Außerdem finden sich für die folgenden Themen eigene Kapitel:</p>
<ol>
<li>Lenkungskreissitzungen</li>
<li>Projektmarketing</li>
<li>Steuern von externen Partner</li>
<li>Kleine Projekte und projektähnliche Aufgaben</li>
<li>Projektleitung auf den Punkt gebracht</li>
</ol>
<p>Das vollständige Inhaltsverzeichnis mit seiner Untergliederung kann <a title="Inhaltsverzeichnis" href="http://files.hanser.de/hanser/docs/20100622_2162217117-100_978-3-446-42183-7_Inhaltsverzeichnis.pdf" target="_blank">hier als PDF</a> eingesehen werden.</p>
<h3>&#8230;gefolgt von knapp 100 Seiten Toolbox</h3>
<p>Der zweite Teil des Buches sind raumfüllende Vorlagen und Beispiele für alle möglichen Aufgaben im Zuge des Projektmanagements. Diese reichen von Terminplanungsvorlagen, Checklisten, einfachen Dokumenten wie Kontaktdaten-Dokumente bis hin zu Risikoanalysen oder der Vorlage für das Decision Diary. Diese sind jeweils mehr oder minder ausgeklügelt und auch nur teilweise wirklich hilfreich. Die meisten hätte man auch selbst in wenigen Augenblicken mit Excel oder Word nachgebaut. Muss man aber nicht: alle Vorlagen wurde auf die beigelegte CD gebannt und sind dort abrufbar.</p>
<h3>Kein Meisterwerk, aber immerhin ein Überblick</h3>
<p>Zwei Dinge sind für das Buch charakteristisch:</p>
<ol>
<li>Wie man vermuten kann handelt es sich vielmehr ein <strong>Überblick</strong> als um ein vertiefter Einstieg ins Projektmanagement. Das kann man für gut befinden oder nicht mögen &#8211; je nach Ziel und Anforderung an das Buch. In jedem Fall muss man so maximal einen Tag investieren um das Buch zu lesen&#8230;und hat noch Zeit für seine Hobbys. Allerdings muss man einige Dinge wohl noch an anderer Stelle nachlesen, um damit auch wirklich etwas anfangen zu können.</li>
<li>Die Autoren orientieren sich nicht immer an den Standards des Projektmanagements. Das fängt schon bei der Definition von Projekten an (diese darf wohl als vereinfacht bis eigenwillig gelten). Damit kann man gut leben, wenn man nicht in einem Umfeld unterwegs ist, dass diese Standards als feste Vokabeln verwendet.</li>
</ol>
<h3>Lesen oder nicht?</h3>
<p>Diese beiden Eigenschaften zeigen schon, dass eine abschließende Bewertung nicht so ganz einfach ist. Wie gesagt: wer in stark formalisierten DIN-Projektmanagement-Umfeldern zu Hause ist, sollte das Buch eher meiden. Die abweichenden Definitionen, Terminologien und Erklärungen könnten hier unnötig verwirren.</p>
<p>Neueinsteiger hingegen finden hingegen die Möglichkeit in nur wenigen Stunden einen ersten Überblick und damit Gedankenanstoß zum Thema Projektmanagement zu bekommen. Ohne sich in die Vor- und Nachteile aller möglichen Tools und Ansätze zu begeben kann man sich so einen Überblick verschaffen. Es wird allerdings nicht das letzte Buch sein, dass man zu diesem Thema liest.</p>
<p>Leute mit grundlegender Projektmanagement-Erfahrung und entsprechenden Basiswissen hingegen finden zwar nicht alle zwei Seiten wertvolle neue Anregungen &#8211; aber es gibt sie. Einzelne Ideen abseits des Standards sind sehr praxisrelevant und anschaulich dargestellt. Das Decision Diary beispielsweise ist mir in dieser Ausprägung in noch keinem anderen Buch vorgestellt worden&#8230;es kann aber weiterhelfen.</p>
<p>Aber ich muss zugeben: den heiligen Gral der Projektmanagement-Literatur, das Buch das auf 120 Seiten alles superverständlich erklärt, habe ich mit dem Griff nach dem <a title="Buch bei Amazon" href="https://www.amazon.de/dp/3446421831/ref=as_li_ss_til?tag=tibetur-21&amp;camp=2906&amp;creative=19474&amp;linkCode=as4&amp;creativeASIN=3446421831&amp;adid=1J9RJ98308N565GFFKWC&amp;" target="_blank">&#8220;Praxisleitfaden Projektmanagement&#8221;</a> nicht gefunden. Es schadet aber wohl (fast &#8211; s.o.) keinen mal einen Blick auf die Buchseiten zu riskieren.</p>
<h3>Weitere Feedbacks zum Buch</h3>
<p>Ein weiteres, man kann fast sagen vernichtendes, Feedback zum Buch hat Heinz Schelle <a title="PM Aktuell über dieses Buch" href="http://www.pmaktuell.org/PMAktuell-201103/042-B%FCcher-Schelle1-ISBN9783446421837" target="_blank">auf pmaktuell.org veröffentlicht</a>. Er spricht davon, dass dieses Buch schlampig recherchiert ist, das Rad zur Verwirrung der Leser ständig neu erfinden möchte und auch die Tools auf CD nur teilweise hilfreich sind. Als Buch für Einsteiger sieht er es nicht in der ersten Wahl.</p>
<p>Andererseits lobt Eva Thomas von manager-Seminare das Buch mit den folgenden Worten: &#8220;Ein, wohl auch aufgrund der verschiedenen beruflichen Hintergründe und Erfahrungen des Autorenteams, rundherum gelungener Praxisratgeber.&#8221; &#8220;Ein knappes und extrem gutes Buch für die Praxis!&#8221; sieht der Bildungsbrief Information für die Personalarbeit im besprochenen Buch. Quelle ist in beiden Fällen die <a title="Amazon" href="https://www.amazon.de/dp/3446421831/ref=as_li_ss_til?tag=tibetur-21&amp;camp=2906&amp;creative=19474&amp;linkCode=as4&amp;creativeASIN=3446421831&amp;adid=1J9RJ98308N565GFFKWC&amp;" target="_blank">Amazon-Produktseite</a>.</p>
<p>Übrigens: Das Buch ist auch als E-Book erschienen, welches <a title="E-Book" href="http://www.ciando.com/ebook/bid-40866-praxisleitfaden-projektmanagement-tipps-tools-und-tricks-aus-der-praxis-fuer-die-praxis.html" target="_blank">beispielsweise bei Ciando bezogen</a> werden kann.</p>
<div style="clear:both"></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Play Hard Work Hard &#8211; Meine Gedanken zum Film</title>
		<link>http://www.modern-props.de/blog/2012/play-hard-work-hard-film/</link>
		<comments>http://www.modern-props.de/blog/2012/play-hard-work-hard-film/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 03 Jun 2012 16:29:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>staendecke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Führung & Co.]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit 2005 hat Carmen Losmann drei Kurz-Dokufilme veröffentlicht, die sich mit der modernen Arbeitswelt und der Ressource Mensch befassen. Mit &#8220;PLAY HARD WORK HARD&#8221; hat sie nun ihren ersten Dokumentationsfilm in voller Länge präsentiert. Am vergangenen Freitag habe ich reingesehen und eine empfehlenswerte Doku präsentiert bekommen. Einige Gedanken zum Film habe ich hier zusammengetragen&#8230; Play [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_551" class="wp-caption alignleft" style="width: 137px"><a rel="attachment wp-att-551" href="http://www.modern-props.de/blog/2012/play-hard-work-hard-film/work-hard-play-hard/"><img class="size-medium wp-image-551  " title="Filmposter" src="http://www.modern-props.de/blog/wp-content/uploads/2012/06/work-hard-play-hard-354x500.jpg" alt="Filmposter" width="127" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Filmposter</p></div>
<p>Seit 2005 hat Carmen Losmann drei Kurz-Dokufilme veröffentlicht, die sich mit der modernen Arbeitswelt und der Ressource Mensch befassen. Mit <a title="Zur Filmhomepage" href="http://www.workhardplayhard-film.de/" target="_blank">&#8220;PLAY HARD WORK HARD&#8221;</a> hat sie nun ihren ersten Dokumentationsfilm in voller Länge präsentiert. Am vergangenen Freitag habe ich reingesehen und eine empfehlenswerte Doku präsentiert bekommen. Einige Gedanken zum Film habe ich hier zusammengetragen&#8230;</p>
<h3>Play Hard Work Hard &#8211; die Inhalte des Films</h3>
<p>Der Film wird an <a title="Info auf der Filmseite" href="http://www.workhardplayhard-film.de/info.htm" target="_blank">verschiedenen</a> <a title="Vorstellung bei filmportal.de" href="http://www.filmportal.de/film/work-hard-play-hard_a39a041d3e014c26b5584c78617d333c" target="_blank">Stellen</a> bereits ausführlich <a title="Beschreibung beim Produzenten &quot;Hupe Film&quot;" href="http://www.hupefilm.de/dokumentarfilm/workhard_playhard.php" target="_blank">beschrieben</a>. Auch <a title="Feedback auf pro2koll.de" href="http://www.pro2koll.de/2012/04/24/film-work-hard-play-hard/" target="_blank">andere</a> <a title="Beitrag der Gründerszene" href="http://www.gruenderszene.de/allgemein/kaffeepause-work-hard-play-hard" target="_blank">Blogger</a> haben sich bereits mit dem Thema befasst. Und nicht zu letzt der <a title="FAZ-Beitrag lesen" href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/dokumentarfilm-work-hard-play-hard-fuehren-durch-weichspuelen-11715703.html" target="_blank">Beitrag der FAZ</a>, mit dem Titel &#8220;Führen durch Weichspülen&#8221; macht die Stoßrichtung des Film deutlich. Aus diesem Grund ist meine Zusammenfassung nur ein Satz: Losmann beobachte Firmen wie Microsoft, DHL, Kienbaum und Unilever und zeigt wie diese die Ressource Mensch einsetzen und in eine effizienzsteigerndes Umfeld bringen möchten.</p>
<p><span id="more-545"></span></p>
<p>Einen Eindruck gibt außerdem der Trailer zum Film:</p>
<p><a href="http://www.modern-props.de/blog/2012/play-hard-work-hard-film/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<h3>Ist die Arbeitswelt noch zu verstehen?</h3>
<p>Die Stempeluhren sich abgeschafft und statt dass in den Büros die Leute nur noch sporadisch anzutreffen sind, ist die umgekehrte Ausprägung der Arbeitszeit-Anarchie zu entdecken: statt 40 Stunden arbeiten die Angestellten 20% bis 100% mehr je Woche. Bewusst kalkulierte Veränderung oder einfach ein Zufall?</p>
<div id="attachment_558" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a rel="attachment wp-att-558" href="http://www.modern-props.de/blog/2012/play-hard-work-hard-film/work-hard-play-hard-buero/"><img class="size-thumbnail wp-image-558" title="Unilever-Büro" src="http://www.modern-props.de/blog/wp-content/uploads/2012/06/work-hard-play-hard-buero-150x150.jpg" alt="Unilever-Büro" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Unilever-Büro</p></div>
<p>Ein wenig Ursachenforschung versucht Losmann und zeigt unter anderem neue Architektur-Konzepte von Büros, die festen einplanen, dass ganz ungeplant kommuniziert wird. Dafür werden gleich neben den neuen non-territoriale Arbeitsplätze orangefarbenen Wohnraum-Arrangements gebaut. Ins Büro kommt man, so einer der interviewten Manager, ja ohnehin nur noch des persönlichen Dialogs mit den Kollegen wegen. Eine feste Grenze zwischen Job und Privatleben scheint hinderlich zu werden &#8211; die immer kleiner werdende Technik trägt überdies zur Mobilität der Arbeit bei. Dieser fließende Übergang von Privat- und Berufsleben ist auch <a title="Interview bei Heise" href="http://www.heise.de/tp/artikel/36/36747/1.html" target="_blank">in Augen der Macherin</a> ein zentrales Thema des Film.</p>
<h3>Die Charaktere: aufgesetzt, resigniert, überfordert, konform</h3>
<p>Neben den mit Kalkül gestalteten High-Performance-Human-Ressource-Optimization-Housings zeigt &#8220;Work Hard Play Hard&#8221; außerdem zahlreiche reale Charaktere, die einen nachdenklich stimmen. Da sitzt der junge aufstrebende Oldenburger im eigenwilligen Assessment Center-Interview und wirkt wie seine eigene Karikatur des perfekten Arbeitgebers. &#8220;Manchmal bin ich ein wenig zu verbissen&#8221; nennt er als einer seiner Stärken. Sein anschließendes Lächeln wirkt als wäre er sehr zufrieden damit wie er die Antwort auf diese fiese Frage pariert hat und sich als unbändiges Arbeitstier präsentiert hat. Leider stellt auch die Beraterin fest: Schwächen an sich selbst, die scheint er nicht mögen. Ecken und Kanten, die scheint er nicht zu haben. Dafür will er Senior irgendwas werden &#8211; immerhin.</p>
<div id="attachment_559" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a rel="attachment wp-att-559" href="http://www.modern-props.de/blog/2012/play-hard-work-hard-film/work-hard-play-hard-1/"><img class="size-thumbnail wp-image-559" title="&quot;...manchmal zu verbissen...&quot;" src="http://www.modern-props.de/blog/wp-content/uploads/2012/06/work-hard-play-hard-1-150x150.jpg" alt="&quot;...manchmal zu verbissen...&quot;" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">&quot;...manchmal zu verbissen...&quot;</p></div>
<p>Die ständig verlegen lachende Nachwuchs-Führungskraft irritiert ebenfalls gewaltig. Ähnlich die beiden Kollegen, die heute zufällig nebeneinander arbeiten und sehr unkommunikativ auf eine braune Wand starren müssen. Zum Wohlfühlkonzept der neuen Büros scheint es nicht zu passen, dass jemand Familienfotos oder seine Lieblingstasse auf dem Schreibtisch hat&#8230;wenn man so etwas hat. Dass damit Chancen auf den gewünschten Smalltalk oder persönlichen verloren gehen scheint einer zu befürchten. Und obwohl ich Teambuilding spannend finde: wenn man nach einem Sprung ins Seil sagt, dass es sich gut anfühlt in die Arme der Kollegen zu fallen, dann klingt es schon auch etwas erwartungskonform. Der Teamleiter, der täglich die Kennzahlen seiner Call-Center-Agents vor der Gruppe präsentiert, wirkt hingegen so als wüsste er schon, dass diese Motivationsmaßnahme nichts im intrinsischer Motivation zu tun hat &#8211; und ist es selbst in dem Moment auch nur mäßig.</p>
<h3>Wie kommt man dafür eine Dreherlaubnis?</h3>
<p>In einer anderen Szene sieht man die gesammelten Change Agents der DHL (übrigens einheitlich mit Tassen im Corporate Design) und fragt sich, was genau deren Mission ist. Und wie so manches mal in diesem Film außerdem: Warum lässt ein Betrieb sich filmen? Erst recht von Carmen Losmann, deren Themen eigentlich vorhersehbar sind? Ist es nicht klar, dass man nicht so gut wegkommt? Mein Erklärungsansatz: die Unternehmen erteilten die Drehgenehmigung in der Überzeugung, dass sie es richtig machen, den schlauen Weg gefunden haben und sich gerne als Pioniere moderne Arbeitsgestaltung präsentieren möchten.</p>
<p>Einige Hinweise gibt <a title="Interview" href="http://www.heise.de/tp/artikel/36/36747/1.html" target="_blank">Losmann im Heise-Interview</a> selbst: die fragte an, sprach von der Arbeitswelt der Zukunft als Thema und ARTE als Auftraggeber. Die gesendeten Szenen wurden wie anfänglich vereinbart jedoch nicht mehr mit den Firmen besprochen &#8211; auch weil sie davon ausgeht, dass nicht jeder zugestimmt hätte.</p>
<h3>Ohne Off-Stimme eine bewusst unkommentierte Dokumentation</h3>
<div id="attachment_560" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a rel="attachment wp-att-560" href="http://www.modern-props.de/blog/2012/play-hard-work-hard-film/work-hard-play-hard-foto/"><img class="size-thumbnail wp-image-560" title="Die Optimierung der Ressource Mensch" src="http://www.modern-props.de/blog/wp-content/uploads/2012/06/work-hard-play-hard-foto-150x150.jpg" alt="Die Optimierung der Ressource Mensch" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Die Optimierung der Ressource Mensch</p></div>
<p>In Losmanns Film gibt es lange und langsame Kamerafahrten, Großaufnahmen von Gesichtern und viele Szenen mit Symbolkraft. Das macht den Film eindrücklich und er scheint unglaublich real. Dies wird dadurch weiter unterstrichen, dass die Macher sich gegen eine moderierende oder kommentierende Off-Stimme entschieden haben. Ob der Film aber vollständig wertungsfrei ist, muss selbstverständlich hinterfragt werden. Mit Sicherheit wurde die in zwei Jahre Arbeit zusammengetragenen Szenen mit Bedacht und Intension herausgepickt.</p>
<p>Und wirkt es selbstverständlich befremdlich, wenn man beobachten darf, wie das SAP-Modul zum Talentmanagement präsentiert wird mit dem zentral gesehen werden kann, welcher Mitarbeiter Potenziale bietet. Zwar bleibt eine direkte Bewertung dessen sowie der damit realisierbaren Ergebnisse aus &#8211; alternative Vorschläge jedoch ebenso. Auch darf man sich fragen, was im Kern der Idee gegen ein bewusstes Change Management spricht oder ob es per se schlecht ist, bei der Planung eines Büros auf eine angenehme Atmosphäre abzuzielen. Zunächst einmal nicht&#8230;</p>
<h3>Fazit: Gedankenanstoß zur Intension und Intensität</h3>
<p>Was Losmann allerdings darzustellen vermag ist, dass auch hier die Dosis das Gift macht. Im Film werden die gezeigten Muster und Handlungen immer wieder extremer Ausprägung gezeigt. Außerdem schimmert durch, wie die Verantwortlichen immer das Ziel zu haben scheinen, die Ressource Mensch noch effizienter nutzen zu können. Und es war auch vorhersehbar, dass selbst bei einer neutralen und unkommentierten Darstellung die Zuschauer das nicht für gut heißen werden&#8230;</p>
<p>Doch egal wie man den Film letztlich beurteilt: er ist eine sehr gute Gelegenheit sich mit den aktuellen Entwicklungen in der Arbeitswelt kritisch auseinander zu setzen. Und damit eben auch ein Anlass sich zu überlegen, welche Rolle man selbst darin spielen möchte &#8211; wie weit man gehen möchte. Denn wie gesagt: die Ansätze sind nicht verwerflich, bietet auch Chancen &#8211; erst die Dosis macht das Gift.</p>
<div style="clear:both"></div>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Von Videos, viralen Videos genauer</title>
		<link>http://www.modern-props.de/blog/2012/von-videos-viralen-videos-genauer/</link>
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		<pubDate>Sun, 15 Apr 2012 15:21:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>staendecke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Online-Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>

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		<description><![CDATA[Diese Woche war es mal wieder soweit: ein Video drehte sich nachhaltig durch Facebook und Twitter. Auf den Weg gebracht hat es der belgische Kabel-Fernsehprovider &#8220;TNT&#8221;, dessen neuer Kanal im April 2012 gestartet ist. Die Idee ist einfach erklärt: die Machen platzieren einen Buzzer mitten auf einen Platz und versprechen &#8220;Drama&#8221; wenn dieser gedrückt wird. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Woche war es mal wieder soweit: ein Video drehte sich nachhaltig durch Facebook und Twitter. Auf den Weg gebracht hat es der <a title="TNT TV Belgien" href="http://www.tnt-tv.be/" target="_blank">belgische Kabel-Fernsehprovider &#8220;TNT&#8221;</a>, dessen neuer Kanal im April 2012 gestartet ist. Die Idee ist einfach erklärt: die Machen platzieren einen Buzzer mitten auf einen Platz und versprechen &#8220;Drama&#8221; wenn dieser gedrückt wird. Natürlich haut irgendwann wer drauf und die Show kann beginnen. Aber warum soll ich lang etwas erzählen, das Video sagt alles:</p>
<p><a href="http://www.modern-props.de/blog/2012/von-videos-viralen-videos-genauer/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>Und, noch Fragen warum sich dieses Video durch die sozialen Netzwerke dreht wie wild? Nein, oder. Es ist witzig anzusehen, ungewöhnlich und weil die &#8220;Drama-Button&#8221;-Drücker sowie Passanten keine Schauspieler sind, ist das alles auch noch authentisch. Es erinnert irgendwie an die actionhaltige Variante von &#8220;Versteckte Kamera&#8221;. Aber reicht das?</p>
<p><span id="more-539"></span></p>
<h3>Warum Videos viral werden</h3>
<p>Wer sich etwas mehr Infos holen möchte, warum manche Videos viral werden und anderen nicht, für den habe ich gleich einen zweiten Tipp. Kevin Allocca ist YouTube&#8217;s trends manager und war bei TEDYouth zu Gast. Dort sprach er über seine Analysen von viralen Videos und hat vier Gründe herausgefunden, warum Videos viral werden. Das gut sieben Minuten lange Video ist unterhaltsam und lehrreich&#8230;also reinsehen:</p>
<p><a href="http://www.modern-props.de/blog/2012/von-videos-viralen-videos-genauer/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<div style="clear:both"></div>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Nein liebe Freunde, ich will keine Kleenex</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 21:44:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>staendecke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Online-Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf allfacebook.de konnte man vor einigen Tagen einen Artikel lesen, der die Marketingaktion von Kleenex beschreibt. Dort liegt die Aktion gar unter bestpractice &#8211; auch wenn man kritisch anmerkt, dass es den Facebook-Richtlinien aller Vermutung nach nicht entspricht. Auf der einen Seite hat sich die verantwortliche Agentur eine bemerkenswerte Aktion ausgedacht. Zugleich hat es mich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_505" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a rel="attachment wp-att-505" href="http://www.modern-props.de/blog/2012/nein-liebe-freunde-ich-will-keine-kleenex/kleenex-feel-good/"><img class="size-thumbnail wp-image-505 " title="Kleenex Aktion (Quelle: YouTube-Video)" src="http://www.modern-props.de/blog/wp-content/uploads/2012/01/kleenex-feel-good-150x150.jpg" alt="Kleenex Aktion (Quelle: YouTube-Video)" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Kleenex Aktion (Quelle: YouTube-Video)</p></div>
<p>Auf allfacebook.de konnte man vor einigen Tagen einen <a title="Marketingaktion von Kleenex" href="http://allfacebook.de/bestpractice/kleenex-feel-good-kampagne" target="_blank">Artikel lesen, der die Marketingaktion von Kleenex</a> beschreibt. Dort liegt die Aktion gar unter bestpractice &#8211; auch wenn man kritisch anmerkt, dass es den Facebook-Richtlinien aller Vermutung nach nicht entspricht.</p>
<p>Auf der einen Seite hat sich die verantwortliche Agentur eine bemerkenswerte Aktion ausgedacht. Zugleich hat es mich angeregt darüber nachzudenken, wie sehr der Schutz unserer persönlicher Daten von unseren Freunden abhängig ist.</p>
<p><span id="more-502"></span></p>
<h3>Die Kleenex-Aktion</h3>
<p>Die Aktion ist recht einfach beschrieben und hatte die Grundidee erkältete Leute mit einem Feelgood-Paket zu überraschen. Grob umrissen ging man in den folgenden Schritten vor:</p>
<ol>
<li>Man suchte nach Postings, die eine Erkältung des Users vermuten lässt.</li>
<li>Die Freunde der postenden Leute wurden anschließend kontaktiert. Vermutlich erklärte man ihnen was man vorhat (mit der Bitte es nicht weiterzusagen) und bat auf jeden Fall um die Adresse des Bekannten.</li>
<li>Es wurde unverzüglich ein Feelgood-Paket per Kurier an die vermeintlich kranken Leute gesendet.</li>
<li>Die Zustellung erfolgte ohne Ankündigung und zur Überraschung der Empfänger.</li>
</ol>
<p>Zwischen dem &#8220;verdächtigen&#8221; Posting und der Zustellung lagen jeweils nur ein bis zwei Stunden. Versendet wurden 50 Pakete und es war natürlich dafür gesorgt, dass auch ein Doku-Video produziert wird, welche die <a title="Kleenex-Video auf YouTube" href="http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&amp;v=bGFflwe4mtI" target="_blank">Geschichte auf YouTube weitererzählt</a>.</p>
<h3>Man spricht von Erfolg und klatsch Applaus</h3>
<p>Kleenex bzw. deren Agentur Smoyz Creative lobt die Aktion selbstsicher als einen Erfolg. Untermauert wird dies durch einige Zahlen, die mit den 50 Paketen erreicht werden konnten: über 650.000 Impressionen und 1.800 Interaktionen sollen generiert worden sein. Mit dem Artikel auf allfacebook.de hat es die Aktion aus Israel auch auf einen der wichtigsten Social Media Blogs in Deutschland geschafft. Und ja, auch ich trage dazu bei die Aktion bekannter zu machen. So ganz schlecht kann es also nicht gelaufen sein.</p>
<p>Außerdem sagt man: die Empfänger der Pakete hätten sich alle sehr gefreut. Das mag man auch nicht direkt anzweifeln, wenn alle (!) Beschenkten anschließend ein Foto von dem Paket auf Facebook gepostet haben. Soweit so gut.</p>
<h3>Die Freunde geben Adressen weiter?</h3>
<p>Was mich aber nachdenklich stimmt ist Schritt zwei. Kleenex/Die Agentur schrieb ohne Scheu Freunde von Beschenkten im Vorfeld an. Das ist irgendwie schon ungewollte geschäftliche Post und damit zumindest nah am Spam. Man könnte noch damit leben.</p>
<p>Die Bitte jedoch ist nicht so ganz ohne: bitte gebe mir die Adresse von Freund XY. Richtig nachdenklich stimmt allerdings, dass diese geantwortet haben. Spitz ausgedrückt: 100% der beschenkten Leute hatten mindestens einen Freund der an Unbekannte ihre Adresse weitergegeben haben. Wow.</p>
<p>Aber sind wir uns ehrlich: wer von uns könnte sich behaupten, dass keiner seiner Freunde dies nicht auch tun würde? Ich könnte es nicht &#8211; meine Chance wäre, dass ich jüngst umgezogen bin und meine Adresse in Zeiten von Facebook und Co nicht mehr jedem in einer Sammelmail mitgeteilt habe. Aber im Zweifelsfall: bei mir hätte der Kurier vermutlich auch die richtige Haustüre gefunden.</p>
<h3>Sind wir abhängig von der Medienkompetenz unserer Freunde?</h3>
<p>Deutlich wird dabei eines: selbst wenn wir unser Profil mit Bedacht und wenig Informationen ausschmücken, können wir uns nicht final schützen. So schnell wie heute konnte man noch nie herausfinden, wer denn mit wem zu tun hat. Facebook und Co machen den eigenen Freundeskreis transparent. Dazu kommt: die Freundeslisten sind in der Regel ihrem Namen nicht wert und sind vielmehr eher eine Sammlung (flüchtiger) Bekanntschaften.</p>
<p>Doch das birgt Risiken. Denn der Schutz meiner persönlicher Daten ist jetzt abhängig vom Verantwortungsbewusstsein meiner Facebook-Kontakte. Geben diese meine Adresse an Unbekannte weiter (die sich vielleicht auch die Mühe gemacht haben eine schöne Geschichte auszudenken), kann ich zunächst nichts dagegen unternehmen&#8230;</p>
<div style="clear:both"></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>VW, jetzt inklusive ausgebautem Blackberry</title>
		<link>http://www.modern-props.de/blog/2011/vw-jetzt-inklusive-ausgebautem-blackberry/</link>
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		<pubDate>Tue, 27 Dec 2011 22:52:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>staendecke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Führung & Co.]]></category>

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		<description><![CDATA[Volkswagen schaltet die Blackberrys der Mitarbeiter nach Dienstschluss ab. Die Nachricht auf Golem hört sich im ersten Moment gut an &#8211; ist aber dann doch nicht so umwerfend. VW schaltete Blackberry-Mails ab Der Betriebsrat von VW hat eine Betriebsvereinbarung erreicht, die festlegt, dass der Server für Blackberry-Textnachrichten bist  eine halbe Stunde vor Beginn der Gleitzeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_463" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a rel="attachment wp-att-463" href="http://www.modern-props.de/blog/2011/vw-jetzt-inklusive-ausgebautem-blackberry/110263_web_r_by_kigoo-images_pixelio-de/"><img class="size-thumbnail wp-image-463" title="Finger weg vom Blackberry? (Bild: Kigoo Images / pixelio.de)" src="http://www.modern-props.de/blog/wp-content/uploads/2011/12/110263_web_R_by_Kigoo-Images_pixelio.de_-150x150.jpg" alt="Finger weg vom Blackberry? (Bild: Kigoo Images / pixelio.de)" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Finger weg vom Blackberry? (Bild: Kigoo Images / pixelio.de)</p></div>
<p>Volkswagen schaltet die Blackberrys der Mitarbeiter nach Dienstschluss ab. Die <a title="Artikel auf Golem" href="http://www.golem.de/1112/88657.html " target="_blank">Nachricht auf Golem</a> hört sich im ersten Moment gut an &#8211; ist aber dann doch nicht so umwerfend.</p>
<h3>VW schaltete Blackberry-Mails ab</h3>
<p>Der Betriebsrat von VW hat eine Betriebsvereinbarung erreicht, die festlegt, dass der Server für Blackberry-Textnachrichten bist  eine halbe Stunde vor Beginn der Gleitzeit deaktiviert bleibt. Außerdem wird er bereits eine halbe Stunde nach Ende des Gleitzeitfenster am Abend wieder inaktiv gesetzt. Auf diese Weise können zwar noch Telefongespräche geführt werden &#8211; Nachrichten/E-Mails sind aber nicht mehr zu empfangen oder zu versenden.</p>
<p><span id="more-459"></span></p>
<h3>Zielsetzung: Mitarbeiter schützen</h3>
<p>Ziel der ganzen Übung ist es, die betroffenen Mitarbeiter zu schützen. Ironischer weiße vor ihren eigenen Vorgesetzten. Denn die kleinen und großen Chefs würden teilweise erwarten, dass Ihre Mitarbeiter nonstop erreichbar sind und auch Nachts auf E-Mails reagieren. Hier möchte der Betriebsrat einen Riegel vorschieben.</p>
<h3>Regeln statt Unternehmensethos</h3>
<p>Das für sich genommen ist bereits das ein Umstand, der tief blicken lässt: VW bzw. der Betriebsrat möchte die Mitarbeitern vor den eigenen Chefs schützen?! Offensichtlich ist es nicht gelungen, dass die Vorgesetzen aus eigener Überzeugung oder auf Grund der Unternehmenskultur die Mitarbeiter im wohlverdienten Feierabend in Ruhe lassen. Sicher ist es dann einfacher, die Server runterzufahren…die widersprechen nicht und können sich schnell an neue Regeln &#8220;gewöhnen&#8221;.</p>
<h3>Weitere Malus-Punkte an der Regelung</h3>
<p>Wer den Golem-Bericht aufmerksam ließt, findet noch weitere Punkte die nicht überzeugen können. Betroffen sind nur Tarifmitarbeiter, 1.145 an der Zahl. Das sind nicht wirklich viele. All die außertariflichen Mitarbeiter sind freilich weiterhin auf dem Blackberry erreichbar.</p>
<p>Auch der Umstand, dass die Deaktivierung pauschal eine halbe Stunde vor und nach der Gleitzeit passiert, hat Schwächen. Geht man davon aus (was ich nicht weiß) dass VW ein zwei Stunden Gleitzeit-Fenster am Morgen und Abend hat, wird der technisch verordnete Feierabend für jeden Mitarbeiter um etwa 2 Stunden reduziert. Man erkennt so schön: technisch lässt sich dieses Problem nicht lösen&#8230;<br />
Gleichzeitig aber kann niemand mal länger machen und ausnahmsweise spät Abends oder früh morgens (z.B. auf Geschäftsreise im Zug) die Mails checken. Von Leuten im Ausland reden wir mal gar nicht. Die Regelung kann also auch aus Arbeitgebersicht nicht so ganz optimal sein.</p>
<p>Und was hilft es dem Mitarbeiter, wenn dieser zwar per E-Mail nicht mehr erreichbar ist, der Chef allerdings am nächsten Morgen Terror macht, weil es um 22:00 Uhr nicht mehr ans Firmenhandy ging? Ja klar&#8230;Hemmschwelle&#8230;aber mal ehrlich&#8230; Es wäre interessant ob jetzt einige Mitarbeiter nicht Laptops mit nach Hause nehmen um Mails zu checken&#8230;</p>
<h3>Eine Idee mit dem Potenzial zur guten Anregung</h3>
<p>In Summe ist diese Betriebsvereinbarung in meinen Augen eine durchwachsene Idee, die mittelmäßig umgesetzt wurde. Der größte Malus aber bleibt: <strong>statt der Ursache wird ein Symptom behandelt</strong>.</p>
<p>Aber: ging es dem Betriebsrat darum auf einen Missstand hinzuweisen (nämlich der, dass Mitarbeiter in der Nacht von ihren Chefs terrorisiert werden), dann wurde zumindest ein Anfang gemacht. Sowohl innerhalb von VW als auch darüber hinaus kann diese Vereinbarung dazu führen, dass mal wieder über das Thema nachgedacht wird. Dass Chefs überdenken ob es gut ist die Mitarbeiter ständig zur Arbeit zu rufen. Dass die Chefs der Chefs überlegen ob die Rahmenbedingungen und Anreizsysteme anders aussehen müssen als bislang, dass Bereichs- und Abteilungsleiter den Druck nicht nach unten weitergeben. Aber auch dass Mitarbeiter sich überlegen, dass es ihre Entscheidung ist nach Dienstschluss noch geschäftliche E-Mails zu bearbeiten&#8230;</p>
<p>&nbsp;</p>
<div style="clear:both"></div>]]></content:encoded>
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