Es gibt zwei Varianten: entweder Martha ist eine verdammt gerissene neunjährige. Oder sie hat einen Dad, der weiß wie man über Social Media Veränderungen antreiben kann. Denn egal wer den Blog über das Kantinenessen der Schule gestartet hat…er war schon heute ein voller Erfolg.
Hintergrund: Martha schmeckts nicht
Martha ist neun Jahre als und geht, so macht man es in dem Alter, jeden Tag in die Schule. Ihre Schule steht im Argyll and Bute Council auf der britischen Insel. Dort bekommt sie auch jeden Mittag etwas zu essen. Allerdings gefällt ihr nicht, was sie dort bekommen hat. Mal waren es nur Miniportionen, dann vollkommen ungesundes oder einfach mit zahlreichen Haaren “garniert”. Bäh.
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Diese Woche war es mal wieder soweit: ein Video drehte sich nachhaltig durch Facebook und Twitter. Auf den Weg gebracht hat es der belgische Kabel-Fernsehprovider “TNT”, dessen neuer Kanal im April 2012 gestartet ist. Die Idee ist einfach erklärt: die Machen platzieren einen Buzzer mitten auf einen Platz und versprechen “Drama” wenn dieser gedrückt wird. Natürlich haut irgendwann wer drauf und die Show kann beginnen. Aber warum soll ich lang etwas erzählen, das Video sagt alles:
Und, noch Fragen warum sich dieses Video durch die sozialen Netzwerke dreht wie wild? Nein, oder. Es ist witzig anzusehen, ungewöhnlich und weil die “Drama-Button”-Drücker sowie Passanten keine Schauspieler sind, ist das alles auch noch authentisch. Es erinnert irgendwie an die actionhaltige Variante von “Versteckte Kamera”. Aber reicht das?
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Kleenex Aktion (Quelle: YouTube-Video)
Auf allfacebook.de konnte man vor einigen Tagen einen Artikel lesen, der die Marketingaktion von Kleenex beschreibt. Dort liegt die Aktion gar unter bestpractice – auch wenn man kritisch anmerkt, dass es den Facebook-Richtlinien aller Vermutung nach nicht entspricht.
Auf der einen Seite hat sich die verantwortliche Agentur eine bemerkenswerte Aktion ausgedacht. Zugleich hat es mich angeregt darüber nachzudenken, wie sehr der Schutz unserer persönlicher Daten von unseren Freunden abhängig ist.
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“Think!” ruft er. Kurze dramaturgische Pause. “Think – before you do”. Derjenige der das in einer Mischung aus Fordern, Flehen und ein wenig Verzweiflung hinausruft ist
Scott Stratten, der Kopf hinter UnMarketing. Während er das postuliert steht er auf der Bühne der der NAMP Konferenz. Und es scheint, dass jeder im Saal ihn vollständig zustimmt.
In den Minuten davor hat er sich darüber ausgelassen, wie unüberlegt QR-Codes aktuell eingesetzt werden. Dass sie keinen Sinn machen, in der U-Bahn, wo niemand Empfang hat. Oder im Flieger. Oder in E-Mails. Oder oder oder. Und er regt sich authentisch darüber auf, dass man sie dennoch dort findet. Eben weil die Leute nicht nachdenken, sondern dem QR-Trend hinterherlaufen als wäre es ihr Taxi…wo QR-Codes noch vergleichsweise viel Sinn machen würden.
Das Video ist mit seinen gut zweieinhalb Minuten wirklich sehenswert und mir einen Beitrag wert, weil…
- …er einfach so schön deutlich macht, dass denken oft besser ist als Trends nachzulaufen.
- …er schöne Beispiele gibt und damit zum Nachdenken über den richtigen Einsatz von QR-Codes anregt.
- …er einen ganz eigenen, hinreisenden Vortragsstil hat.
Ich freue mich auf Feedback.
Credits: Danke an meinen Kollegen Dennis, der mich auf das Video hingewiesen hat.

Kampagnen-Design
Der Verein “Jugend gegen AIDS” fordert in seiner Kampagne “Gott sei Dank – Kondome schützen” die katholische Kirche auf das Kondomverbot zu überdenken bzw. fallen zu lassen. Das möchte ich inhaltlich gar nicht diskutieren – die “Jugend gegen AIDS” sieht darin einen Weg die Verbreitung von HIV und AIDS einzudämmen.
Warum ich hier darüber schreibe? Nun, die Jungs und Mädls haben wohl eine der genialsten Kampagnen des Jahres gestartet, die zeigt wie man die virtuelle und die Offline-Welt miteinander verknüpfen kann. Ergänzt um eine geniale Symbolsprache ergibt sich eine Madonna, die in ihren eigenen Tränen ertrinkt.
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Recap zum Seminar
Den Teilnehmern des von mir gestalteten Seminars zum Thema “Die effiziente Darstellung von Vereinen in der Öffentlichkeit” habe ich versprochen, die gezeigten Foliensätze sowie weitere Unterlagen zur Verfügung zu stellen.
Es war ein tolles Seminar – was meinen Sie?
Zunächst jedoch möchte ich mich bei allen Teilnehmern für die drei angenehmen Tage bedanken. Sowohl die interessierte Mitarbeit im Seminar als auch die ungezwungenen Runden bis tief in die Nacht empfand ich sehr positiv!
Wer möchte darf mir gerne Feedback geben und mich auf diese Weise unterstützen mich und meine Seminar weiterzuentwickeln. Gerne können Sie mir einfach eine E-Mail senden oder aber das Feedback-Formular verwenden, das auch anonym abgesendet werden kann.
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Ich habe länger überlegt – nun starte ich damit: ich blogge. Nicht, dass es mein erstes mal wäre – nein so gar nicht. Seit Jahren bin ich mit 0817.de mit einem Blog für die Themen Berg- und Kletterfotografie sowie den beiden Disziplinen die darin vereint sind unterwegs. Davor gab es schon andere Projekte und auch beruflich gestalte ich bis heute das Basislager der Bergfreunde mit.
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